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Vor zwei Monaten habe ich mir die Rapid Red über die Bucht besorgt. Sie ist im deutschen Handel noch nicht erhältlich, was man hier so bekommt, sind Importe aus England oder aus noch weiter weg. Daher auch der momentane Preislage: Ich habe für meine etwas mehr als 32 Euro incl. Versand bezahlt, und das war aber auch das günstigste Angebot, das ich bisher gesehen habe.

Mein erster Eindruck: Sie ist formschön, glatt, nahezu kantenlos, ohne Schnörkel und elegant, wie es sich für einen Rebelle-Blaster gehört. Ein Blaster zum Verlieben und mit dem richtigen Paintjob auch “jungstauglich”.  Da wird sich sicher was Schönes draus basteln lassen.

OK… sie hat eine Schokoladenseite und eine weniger süße Seite, denn da kommt für meinen Geschmack der Einbauort der Flywheels zu sehr zur Geltung. Ist das Marketing, dass man bei den offiziellen Produktbildern diese Seite nicht zu sehen bekommt?

Stryfette links

Der Kunststoff fühlt sich anders an als der von N-Strike- und Elite-Blastern und klingt auch anders, nicht so robust. Das scheint definitiv ein anderes Material zu sein und ist wohl typisch für die Rebelle-Blaster, denn auch die Sweet Revenge und der Guardian Crossbow, zwei weitere Blaster der Rebelle-Serie, die sich in meinem Besitz befinden, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Allerdings kommt mir dieses Mal das Material stabiler vor als das der Sweet Revenge, da kommt mir das Material weicher bzw. dünner vor. Das Magazin und der Griff haben neben den typischen Warnhinweisen auf jeder Seite noch ein Rebelle-Logo, so dass sich die Schleifarbeiten in Grenzen halten werden.

Soweit ich sehen kann, sind die typischen Looks/Sicherheitsschalter an der Jamdoor und im Magazinschacht vorhanden, wie ich sie von der Stryfe her kenne. An der Jamdoor selbst wird sich so manche/r anfangs einen Fingernagel abbrechen. Da sollte man besser ein Werkzeug zum Aufhebeln verwenden, bis die Jamdoor leichtgängiger ist.

Von der Länge her ist sie vergleichbar mit der Stryfe und die Leistung ist bestimmt auch ähnlich. Ein direktes Vergleichsschießen habe ich keines vorgenommen, aber ich gehe davon aus, dass Hasbro die gleichen Motoren verwendet hat und sie fasst wie die Stryfe ebenfalls vier AA-Batterien. Das Batteriefach sitzt vorne in fliederfarbenen Bereich unter dem Lauf und wird von vorne aufgeschraubt.

Der Griff ist (aus meiner Sicht: leider) für kleine Mädchenhände gemacht, aber zum Glück ist der Griff dann doch nicht ganz so schlimm wie bei so manchem BuzzBee-Blaster. Und ich wäre kein Nerfmodder, wenn das für mich ein Problem darstellen sollte.

Stryfette - Stryfe

Zur Aufnahme von Zubehör hat sie oben ein Tactical Rail, ansonsten ist kein Zubehör montierbar, weder über’m Lauf noch drunter und auch keine Schulterstütze oder Laufaufsatz kann man anbringen.

Der Magazinschacht der Rapid Red ist enger, als man das von N-Strike- und Elite-Blastern gewohnt ist. Hier wird man mit lackierten Magazinen leichte Probleme bekommen, wenn dagegen vorbeugend nichts unternimmt. Der Blaster ist kompatibel zu anderen Nerf-Magazinen, genauso passt das neue Magazin auch bei den “Jungsblastern”.

Das neue, unten abgeschrägte 12er Magazin ist außen ebenfalls glatt ist und passt so gut zur restlichen Form des Blasters. Ich habe mir schon überlegt, ob ich das Magazin nicht so umbaue, dass man es andersherum einsetzen kann (wie das funktioniert, kann man bei blasted.de nachlesen). Das würde dem Look eines M16-Magazin entgegenkommen.

Stryfette Magazin Vergleich

Mit im Paket sind 6 Rebelle-Darts und 6 Secrets&Spies-Message-Darts mit “Decoder”.